Seite wählen

Diese Seite wurde für die mobile Ansicht mit dem Handy erstellt.

Die „Zwillingskrise“ des Klimawandels

Venner Moor (Foto: Herbert Aust/Pixabay)

Viele Faktoren, die zur Klimaerwärmung führen, tragen gleichzeitig zum Rückgang der Arten- und Lebensraumvielfalt (Biodiversität) bei. Beispiele hierfür sind die Abholzung von Wäldern, zunehmende Flächenversiegelung und die Trockenlegung von Mooren und Feuchtgebieten.

Die steigenden Temperaturen selbst, die die Bedingungen in der Umwelt verändern, führen ebenfalls zum Verlust von Lebensräumen und zum Aussterben von Arten, die sich an diese neuen Gegebenheiten nicht rechtzeitig anpassen können.

Klima- und Biodiversitätskrise gehen also Hand in Hand und verstärken sich gegenseitig. Gibt es Möglichkeiten, Klima- und Biodiversitätsschutz gleichzeitig zu betreiben?

Ja – zum Beispiel mithilfe naturbasierter Lösungen. Hierfür werden natürliche Prozesse genutzt, die sich positiv aufs Klima, die biologische Vielfalt und die Gesellschaft auswirken.

Konkrete Anwendungsbeispiele: Die Wiederbewaldung abgeholzter Flächen mit standorttypischen Baumarten oder die Wiedervernässung von Mooren erhöhen die Kohlenstoffspeicherung bzw. reduzieren die CO2-Emissionen, verbessern den Wasserhaushalt und fördern das Vorkommen vieler Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Intakte Ökosysteme bilden eine essenzielle Lebensgrundlage für uns Menschen und spielen auch für Erholung und Kultur eine wichtige Rolle.

Lust auf mehr Infos zur Artenvielfalt im Münsterland im Rahmen geführter Touren auf dem Rad und zu Fuß?

Dann schau hier nach Terminen: