Regierungspräsident Andreas Bothe besucht NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Zu einem ausführlichen Gespräch und inhaltlichem Austausch besuchte Regierungspräsident Andreas Bothe gemeinsam mit Dr. Christel Wies, Leiterin der Abteilung 5 der Bezirksregierung Münster und mit Kirstin Meyer, Dezernentin im Dezernat 51 – Natur- und Landschaftsschutz der Bezirksregierung in der vorvergangenen Woche die NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. auf Haus Heidhorn in Münster-Hiltrup. Neben einer Vorstellung der inhaltlichen Arbeit der NABU-Naturschutzstation Münsterland fand auch ein Rundgang auf dem vielfältigen Gelände von Haus Heidhorn statt. Anschließend besuchte der Regierungspräsident die Weidelandschaft Pöhlen in Telgte-Westbevern. Hier konnte trotz der sommerlichen Hitze eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten entdeckt werden.
Zu Beginn des Besuches stellten Dr. Britta Linnemann und Dr. Christian Göcking die Tätigkeiten und Arbeitsschwerpunkte der NABU-Naturschutzstation Münsterland als Biologische Station im Kreis Warendorf und in der Stadt Münster vor. Neben der Betreuung von Naturschutzgebieten in Kooperation mit der Bezirksregierung und dem Kreis Warendorf führt die NABU-Naturschutzstation zahlreiche weitere Aktivitäten und Projekte durch, zum Beispiel zum Schutz von Arten wie der Rohrweihe oder der Ausbildung von ArtenkennerInnen. Weiterhin fand ein positiver Austausch über die Notwendigkeiten zum Erhalt der Biologischen Vielfalt statt, zum Beispiel beim Arten- und Biotopschutz, bei der (Wieder)Herstellung eines natürlichen Wasserhaushalts oder zum Klimaschutz.
Bei dem anschließenden Rundgang auf dem Außengelände auf Haus Heidhorn zeigte sich der Regierungspräsident besonders beeindruckt von der Vielfalt des Geländes. Hier konnten der große Garten, die zahlreichen Gewässer und Schaubiotope erlebt werden. Viele wurden in Kooperation und finanzieller Förderung durch das Land NRW erstellt. Die anschließend besuchten Weidelandschaft ist darüber hinaus ein hotspot der Artenvielfalt, weil natürliche Prozesse wie extensive Beweidung und ein natürlicher Wasserhaushalt angestoßen werden.





