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Zwei Kurse zum Bestimmen von Blütenpflanzen und Gräsern auf Haus Heidhorn am 18. Mai und am 1.-2. Juni

20. Juni 2024

Gelungene Premiere für Seminar-Leiterin Sara Kehmer

Eine gelungene Premiere feierte Sara Kehmer bei ihren ersten selbständig geleiteten Pflanzenbestimmungskursen für den NABU- Münsterland auf Haus Heidhorn in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW.

Zunächst hatten sich am Samstag, den 18. Mai, 18 Teilnehmende für den Kurs „Unsere häufigsten Gräser“ zusammengefunden. Nach einer kurzen theoretischen Einführung im Kursraum nutzten die Kursleiterin die artenreiche Wiese am „Tor zur Davert“, um die ersten häufigen Grasarten und ihre Erkennungsmerkmale vorzustellen. Dabei ging die Referentin vor allem auf die systematische Wiedererkennung an Hand von deutlichen Gattungsmerkmalen ein, wie beispielsweise die sehr großen Ährchen – wie die Teilblütenstände der Süßgräser genannt werden – und die verwachsene Blattscheide der Trespen-Arten.

Nach einer gemütlichen Mittagspause mit vegetarischer Vollkornkost lernten die Teilnehmenden die vergleichsweise wenigen Gräser-Arten im Wald erkennen. In diesem windarmen Lebensraum fühlen sich Gräser – die ihre Pollen vom Wind verbreiten lassen – nicht sehr wohl. Dafür kamen hier aber Arten anderer Familien wie Sauergräser und Binsengewächse zur Sprache.

Anschließend wurden die Kursteilnehmenden aufgeteilt und konnten sich entscheiden, ob sie als Abschluss des Tages noch tiefer in die selbständige Bestimmung der Gräser mithilfe eines Bestimmungsbuches eintauchen wollen oder lieber die kennengelernten Arten in einem „PlantRace“ wiederholen wollen. Die Betreuung des „PlantRace“ – bei dem kleine Gruppen im Wettkampf möglichst viele Grasarten finden sollten – wurde von den beiden Assistenten Rebekka Loheide und Nils Stahlhut durchgeführt.

Beim zweiten Kurs am Wochenende 1.-2. Juni lernten 18 Teilnehmende aus ganz Nordrhein-Westfalen und dem angrenzenden Niedersachsen beim Pflanzenbestimmungskurs am Samstag und Sonntag den Umgang mit dem Bestimmungsbuch „Schmeil-Fitschen“ und auf mehreren kleineren Exkursionen häufige heimische Pflanzenarten kennen. Mit Hilfe des zweitägigen Seminares sind die Teilnehmer nun in der Lage, selbständig heimische Wildpflanzen bestimmen zu können. Die Referentin Sara Kehmer mit ihren beiden Assistenten Nils Stahlhut und Rebekka Loheide hatte viel Freude an den engagierten und wissbegierigen Teilnehmern und wurden nicht müde, die vielen schwierigen Fragen und Fallstricke des Pflanzenbestimmens zu klären.

Am Ende ihrer beiden ersten, selbständig organisierten Bestimmungskurse zeigte Sara Kehmer sich glücklich, dass alles gut geklappt und die Teilnehmenden offensichtlich sehr zufrieden gewesen waren – wie die Bewertungen auf den ausgefüllten Evaluationsbögen verdeutlichten. Die NABU-Naturschutzstation Münsterland freut sich über die gelungene Premiere und den frischen Wind, den die junge Seminarleiterin in die bewährten Kurse bringt.

Teilnehmende des Pflanzenbestimmungskurses bewundern den Natternkopf auf Haus Heidhorn.

Teilnehmende des Pflanzenbestimmungskurses bewundern den Natternkopf auf Haus Heidhorn (Foto: Nils Stahlhut)

Teilnehmende bestimmen und zeichnen auch liebevoll heimische Wildpflanzen im Kursraum.

Im Kursraum wurden heimische Wildpflanzen nicht nur bestimmt, sondern auch liebevoll gezeichnet (Foto: Sara Kehmer)

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