Nachhaltiges Handeln bei knappen Kassen
Am Mittwoch, den 10. September, besuchte der Kandidat der SPD für das Oberbürgermeisteramt der Stadt Münster, Stephan Brinktrine, die NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heidhorn. Die geschäftsführende Vorständin Dr. Britta Linnemann begrüßte Stephan Brinktrine und nutzte die Gelegenheit, die Organisation der Biologischen Station sowie verschiedene Projekte mit Bezug zur Stadt Münster vorzustellen.
Zum Einstieg wurde der Standort Haus Heidhorn vorgestellt, der durch die Aktivitäten der NABU-Naturschutzstation Münsterland mit fünf teils barrierefreien Lehrpfaden, Umweltbildungsgarten und Erlebnisbiotopen inzwischen ein beliebtes Naherholungsziel in Münster geworden ist und sich für die Umweltbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und das Angebot verschiedener Seminare zu Naturschutzthemen bestens bewährt hat. Weiterhin wurde auf die große Unterstützung der Arbeit der Biologischen Station durch viele Ehrenamtliche und Freiwillige im FÖJ oder BFD hingewiesen, die viele Tätigkeiten übernehmen.
Anschließend wurden einzelne von der Stadt Münster geförderte Projekte angesprochen und diskutiert, so das Insektenschutzprojekt „Münster summt auf“ und der Kiebitzschutz. Solche Projekte stellen einen wichtigen Schritt dar, die Artenvielfalt in Münster zu erhalten und möglichst zu steigern. „Neben dem Klimawandel stellt das Artensterben eine mindestens genau so große und dringliche Herausforderung dar, die bei der nachhaltigen Entwicklung von Münster unbedingt Beachtung finden sollte,“ betonte Dr. Linnemann, „denn Biodiversitätsschutz ist praktizierte Daseinsvorsorge.“ Brinktrine berichtete aus seiner mittlerweile 11jährigen Erfahrung in der Bezirksvertretung Münster-West, dass zumindest das Thema „Klimawandel“ mittlerweile bei den Menschen angekommen sei. Oft fehle aber noch der „letzte Switch“ zu einer sinnvollen Verhaltensänderung. Man war sich einig, dass dazu Umweltbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung wichtige Schlüssel sind und der NABU Münsterland hier in Münster vielfältige Akzente setzen kann, inden mehr als 250 Angebote jährlich für Kitas, Schulklassen, aber auch Erwachsene, Kinder oder Familien stattfinden.
Stephan Brinktrine zeigte sich beeindruckt von der geleisteten Arbeit der NABU-Naturschutzstation Münsterland und dem damit sinnvoll gebündelten ehrenamtlichen Engagement. Auch unabhängig von Kommunalwahlen bot er eine enge Zusammenarbeit bei Umwelt- und Naturthemen an: Als passionierter Kleingärtner und Wanderer liege ihm eine intakte Umwelt und Natur auch persönlich sehr am Herzen. Gerade vor dem Hintergrund knapper Kassen sei dabei wie auch bei vielen anderen gesellschaftlichen Themen bürgerschaftliches Engagement unverzichtbar.





